Diabetes


Informationsveranstaltung am 1. August: Volkskrankheit Diabetes

Volkskrankheit Diabetes – Risiken erkennen und vermeiden

In Deutschland leiden rund sieben Millionen Menschen an Diabetes (Zuckerkrankheit), einer Stoffwechselkrankheit, die mit erhöhtem Blutzuckerspiegel einhergeht.

Ein besonderes Risiko besteht darin, dass die Krankheit oft jahrelang unerkannt bleibt. Auf diese Weise sind mögliche Folgeschäden häufig schon bei Diagnosestellung ausgeprägt.

Rund 90 Prozent der Betroffenen leiden an Typ-2-Diabetes, dem sogenannten Altersdiabetes, der sich aber zunehmend auch in jüngeren Jahren einstellt, oft durch falsche Ernährungsgewohnheiten oder Bewegungsmangel.

Dr. Heidrun Hoch, Apothekerin für Gesundheitsberatung und Prävention informiert am 1. August, 15:00 Uhr, im Netzwerk in Schermbeck (Kempkesstege 2) zu „Risiken und Nebenwirkungen“ der Zuckerkrankheit, zu Behandlungsmöglichkeiten und Vorbeugemaßnahmen und steht für Fragen zur Verfügung.

Anschließend haben alle Teilnehmer die Möglichkeit, ihren aktuellen Blutzuckerwert messen zu lassen.


Schermbeck hat nun ein Gesundheitsforum

Die bisherige Diabetes-Selbsthilfegruppe hat ihren Namen geändert

Die bisherige „Rheinisch-Westfälische Diabetes-Selbsthilfe Schermbeck/Dorsten e.V.“ heißt ab sofort „Gesundheitsforum“. Diesen Beschluss fassten die Mitglieder während einer Versammlung im Jugendheim an der Kempkesstege am 20.10.2011. Mit zwei wesentlichen Argumenten warb der Vorsitzende Klaus Wasmuth für eine Namensänderung. Vor zwölf Jahren gründete die Schermbecker Apothekerin, Dr. Heidrun Hoch, die Selbsthilfegruppe. Die jahrelange intensive Schulung der Diabetiker hat dazu geführt, dass diese Gruppe über umfangreiche Kenntnisse im Bereich Diabetes verfügt. „Unser Verein möchte sich nun ganzheitlich öffnen“, plädierte Wasmuth dafür, auch andere Krankheiten und Gesundheitsthemen in den Fokus der Vereinsveranstaltungen zu rücken. Beim Angebot neuer Themen will man darauf achten, dass die Vorträge nicht zu wissenschaftlich ausfallen. Solche Vorträge über medizinische Spezialthemen seien nicht Ziel einer Selbsthilfegruppe. Hier gehe es mehr darum, bürgernahe Referenten zu finden „mit einer Sprache, die wir verstehen.“ Das schließe jedoch nicht aus, dass ab und zu auch ein Facharzt eingeladen werde, wenn die Besucher dies wünschten. „Es sollen auch mehr Übungen in die Vortragsabende eingebaut werden“, kündigte der stellvertretende Vorsitzende Hillmar Woldt an. Auch unter dem neuen Namen „Gesundheitsforum“ bleiben die Termine für Veranstaltungen zur Gesundheit bestehen. Wissenschaftlich betreut und organisiert werden sie weiterhin von Dr. Hoch als Fach-Apothekerin für Prävention und Gesundheitsberatung. Die Teilnehmer treffen sich an jedem dritten Donnerstag ab 19 Uhr im Jugendheim an der Kempkesstege. Einmal jährlich findet ein Ausflug statt. Zum besonderen Höhepunkt wird jeweils der Neujahrsempfang. Für den 10. Januar 2012 konnte Klaus Wasmuth als Referentin Ulrike Flach gewinnen. Sie ist parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit. Erste Referentin des neuen Gesundheitsforums war die Diplom-Ökotrophologin und Diabetes-Beraterin Bettina Hummen (Foto) aus Grefrath. In ihrem Referat „Iss dich schlank– fit und gesund in den Herbst“ machte sie deutlich, dass bei einer richtigen Ernährungsweise die Möglichkeit besteht, das Gewicht zu reduzieren. „Mit Diäten kommt man nicht weit“, stellte Hummen fest und machte anhand von Schautafeln deutlich, dass Diäten mit ihrem „Jo-Jo-Effekt“ mittelfristig zu einer Gewichtszunahme führen. Zu viel und zu häufiges Essen, das Falsche essen und zu wenig Bewegung nannte Hummen als die Hauptursachen fürs Übergewicht. Sie gab eine Reihe von Ernährungstipps, mit deren Hilfe Übergewicht abgebaut werden kann. Drei Mahlzeiten reichen, und man sollte auf Zwischenmahlzeiten verzichten. Zu viel verzehrte Kalorien sollten durch sportliche Betätigungen abgebaut werden. Kalorien lassen sich auch durch einen stärkeren Verzicht auf Fett abbauen. „Leere Kalorien sollten gemieden werden“, empfahl Bettina Hummen und verwies auf ungünstige Weißmehlprodukte und zuckerreiche Nahrungsmittel. Viel frisches Obst und Gemüse seien zu empfehlen, Fastfood hingegen zu meiden. H.Sch.

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